Gemeinwohl-Ökonomie (GWÖ)

Auch ein Modell für Steinhagen?

Die Fraktionen BÜNDNIS90/ DIE GRÜNEN und UWG/Die PARTEI möchten Referent*innen der Gemeinwohlökonomie in den Rat einladen. Sie sollen uns über die Gemeinwohl-Ökonomie (GWÖ) informieren und uns das Stadtentwicklungsinstrument Gemeinwohlbilanz vorstellen.

Daher haben wir gemeinsam [diesen…] Antrag gestellt.

Das gemeinsame politische Streben ist ein gutes und zufriedenstellendes Leben für alle Bürger*innen von Steinhagen zu ermöglichen. Zudem wächst die Bedeutung der Kommunen bei der Umsetzung der Agenda 2030 und der 17 UN-Nachhaltigkeitsziele. Die Gemeinwohlökonomie stellt ein bewährtes und vom Wirtschafts- und Sozialausschuss der Europäischen Union empfohlenes Instrument bereit, die Einlösung dieses Anspruchs zu überprüfen und gegebenenfalls anzupassen.

Gemeinwohl-Ökonomie bedeutet im Kern, dass alle Wirtschaftsakteur*innen ihr Handeln nicht nur an Finanzkennzahlen ausrichten, sondern sich als Unternehmen, als Bildungseinrichtung, als Konsument*innen oder auch – wie in unserem Fall – als Kommune an Werten wie Menschenwürde, Solidarität und Gerechtigkeit, ökologische Nachhaltigkeit, Transparenz und Mitentscheidung orientieren. 

Es gibt viele Kommunen und Städte die sich bereits mit der GWÖ befassen und Bilanzen erstellt haben. Die Fraktionen von SPD, Bündnis 90 / Die GRÜNEN und Die LINKE in der Stadt Bielefeld haben die Erstellung ebenfalls in Ihren Koalitionsvertrag aufgenommen. Hier könnten wir im weiteren Verlauf des Prozesses Synergien nutzen.

Ein weiterer Standortvorteil liegt in der Nähe zur FH Bielefeld. Der Lehrstuhl von Prof. Dr. Oliver Bierhoff hat bereits die Bilanzierung der Stadt Steinheim wissenschaftlich begleitet und Interesse auch weitere Standorte in OWL zu bilanzieren.

Daher hoffen wir auf eine breite Zustimmung für unseren Antrag Referent*innen der Gemeinwohlökonomie in eine der nächsten Ratssitzungen einzuladen um das Gemeindeentwicklungskonzept sowie die Grundgedanken der Gemeinwohl-Ökonomie allen Ratsmitgliedern vorzustellen und ihnen die Möglichkeit zu geben, mit den Referent*innen ins Gespräch zu kommen.

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