Klimafolgen bewältigen

Auch wenn wir es schaffen, bis zum Jahr 2035 eine CO2-neutrale Kommune zu werden, müssen wir uns auf den Klimawandel vorbereiten. Die Erde hat sich bereits um mehr als 1°C im Jahresdurchschnitt erwärmt. Diese Erwärmung haben wir in den vergangenen Jahren zu spüren bekommen. Die Sommer waren so heiß und trocken, wie nie zuvor seit Beginn der Wetteraufzeichnung, gleichzeitig waren die Winter sehr mild. Das wird vielleicht nicht in jedem Jahr so sein, aber die Wahrscheinlichkeit für solche Wetterlagen ist durch den Klimawandel gestiegen. Dies führt bereits zu einem früheren Eintreffen von Zugvögeln und veränderten Vegetationszeiten. Durch die Hitze und Trockenheit in den vergangenen zwei Jahren haben die Landwirte einen Teil ihrer Ernte eingebüßt.

Die extremen Sommer haben außerdem dazu geführt, dass ein Großteil der Fichten im Teutoburger Wald so geschwächt war, dass sie sich nicht mehr gegen Borkenkäfer wehren konnten. Das Umweltbundesamt erwartet für Nordrhein-Westfalen außerdem ein erhöhtes Waldbrandrisiko, Sturmschäden, Starkregen und eine Verschlechterung der Wasserqualität.

Die GRÜNEN wollen die Steinhagener Baumlandschaft auf die Wetterveränderungen vorbereiten. Neu gepflanzte Bäume sollen möglichst insektenfreundlich, trockenbeständig und sturmfest sein. Wir fordern die Erarbeitung und zügige Umsetzung eines ambitionierten Klimafolgenanpassungskonzeptes. Die Auswirkungen der Klimakatastrophe auf die Gemeinde sollen begutachtet werden, um weitere Schritte konkret planen zu können. 

GRÜN IST

  • Hitzeinseln durch einen grünen Ortskern vermeiden
  • trockenresistente Bäume fördern
  • Klimafolgen abschätzen

Weitere Infos zum Thema
Grüne Fraktion NRW von Wibke Brems
Deutsches Institut für Urbanistik
Umweltministerium NRW